Auch in dem Fall stimmt “wer wagt gewinnt”. Vor nicht mal einem Jahr bin ich beim Stammfriseur in der Eppendorfer Landstraße von einem Friseur bedient worden, der dafür sorgte, dass ich in diesem Salon Kunde blieb. Ich wollte wechseln, weil mich das Personal angekotzt hat. Durch Zufall bin ich dann zu Lutz gekommen. Nein, er ist nicht schwul. Nicht nur, dass er die Haare genau so schnitt, wie es dem Tycoon konveniert, ich konnte auch immer noch bevor ich dran kam draussen eine rauchen und bekam einen Kaffee dazu serviert.
Nun ist es soweit. Was ja bei Friseuren immer wieder mal vorkommen soll. Lutz macht sich selbständig. Morgen eröffnet er seinen eigenen Salon an der Rothenbaumchaussee 93. Gegenüber vom Vapiano, also dem Haus in dem auch Kerner haust. Um den Laden schon mal vorab zu testen, hab ich es in dieser Woche gewagt, mir schon in der private beta Phase eines Friseursalons den Haarschnitt verpassen zu lassen. Und bis auf ein paar Kleinigkeiten, die noch nicht fertig waren, konnte ich nichts bemängeln. Der neue Friseursalon für “insider” ist im Hintergebäude der Hausnummer 93 und dass man drin rauchen darf, ist ja wohl selbstverständlich. Genauso wie wireless LAN (wifi), das zu Lutz´ Grundausstattung gehört! Es ist quasi das “Frisier Wohnzimmer”, in dem zum Haarschnitt völlig entspannt Aschenbecher, WLAN und Kaffee gereicht werden. Und die Öffnungszeiten? Ebenso entspannt wie kundenorientiert. E-Mail an lutz-girschik bei gmx in de oder unter 040-32961636 anrufen und er macht die Haare auch kurz vorm Auftritt bei Kerner oder um Mitternacht, bevor es auf die Reeperbahn geht.
Dabei fällt mir ein, dem sollt ich fast (was nicht zu meinen Kernaktivitäten gehört) eine Website oder zumindest ein Blog schenken.
